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Von Linux Mint Mate 18.3 auf 19.3

„Never change a running system“ – aber wenn Versionen veralten, Geräte jedoch eigentlich noch fit sind, dann wird doch einmal ein Update fällig. Beim kostenlosen Linux ist das anscheinend nicht so kompliziert wie bei Win, und der benötigte Speicherplatz beim optisch Win-ähnlichen Linux Mint Mate 19.3 mit 32 GB mehr als ausreichend. Der Datenbestand und die in /home versteckten Ordner .mozilla und .thunderbird werden gesichert (!). Die beiden letzteren werden einfach vor dem 1.  Aufruf des Firefox-Internetbrowsers und des Mailprogramms Thunderbird zurückgespielt, dann sind alle alten Einstellungen, Apps und Mails wieder da.

Mein Acer AO756 (Bj. 2012…) hat noch ein altes BIOS, kein UEFI. Dennoch wollte die Installation eine seperate, kleine 100 MB-Partition ohne Namen und nicht eingehängt, aber mit FAT formatiert. Das ist eigentlich ungewöhnlich, aber meine SSD ist nicht mehr mit dem alten msdos, sondern schon mit dem aktuellen gpt partitioniert. Dahinter dann die Systempartition, wie gesagt habe ich mich für sparsame 32 GB entschieden (die im Endeffekt inkl. /home und allen hinzuinstallierten Programmen gerade mal die Hälfte belegen), und den Rest habe ich für Daten formatiert, und zwar weil es keine mobile SSD ist, in ext4.

In dieser Datenpartition habe ich dieselben Ordner wie in /home eingerichtet, und diese mit denen in /home verknüpft, sodass der Datenbereich in /home nicht weiter anschwellen muss. .mozilla und .thunderbird wurden in /home zurückgespielt (evtl. schon vorhandene Ordner ersetzen!) und sind mit den bisherigen Einstellungen sofort wieder nutzbar. Der Softmaker-Ordner existiert sowohl in /home als auch auf /Daten. Ich habe die Softmaker-Einstellungen aber so geändert, dass die Vorlagen-, Backup- und Speicherordner auf /Daten eingerichtet sind und in /home gelöscht. So kann sich auch hier kein Datenbestand weiter ausdehnen. Wichtige Sachen werden eh von der großen externen Platte aus bearbeitet, was problemlos funktioniert.

So sieht die Partitionstabelle nach der (automatischen) Installation bei mir aus (Terminal-Befehl: sudo parted --list):

Intern:
Modell: ATA SAMSUNG SSD 830 (scsi)
Festplatte /dev/sda: 128GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B
Partitionstabelle: gpt
Disk-Flags:
Nummer Anfang Ende Größe Dateisystem Name Flags
3 1049kB 106MB 105MB fat16 bios_grub, legacy_boot
1 106MB 32,0GB 31,9GB ext4 LMM boot, versteckt, esp
2 32,0GB 128GB 96,0GB ext4 Daten

Mobiler Datenspeicher:
Modell: TOSHIBA External USB 3.0 (scsi)
Festplatte /dev/sdb: 1000GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B
Partitionstabelle: gpt
Disk-Flags:
Nummer Anfang Ende Größe Dateisystem Name Flags
1 1049kB 67,1GB 67,1GB ext4 LMM versteckt
2 67,1GB 1000GB 933GB ntfs Daten msftdata

Im Prinzip habe ich hier jetzt arbeitstechnisch dasselbe Plattenstruktursystem wie auf meinem Sofa-Primebook C13, nur dass dort auf der eingelöteten 64-er Karte noch ein seltenst benutztes Win 10 schlummert und das UEFI andere Partitionsarten verlangt.

So weit, so gut!

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