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Kabel Vodafone

Ich war zwar seit der Liberalisierung des Telekom-Marktes einer der ersten Kunden unserer lokalen Telefongesellschaft [Osnatel], aber auch nach der kompletten Sanierung unserer Straße inkl. der Energie- und Abwasserleitungen wurde für Telekommunikation kein neues Kabel gelegt, schon gar nicht Glasfaser. So gibt es bei uns weiterhin nur 6.000 kB/sec. an maximaler Übertragungskapazität für DSL. Osnatel ist inzwischen eine Tochter des regionalen Energiekonzerns EWE.

Übers TV-Kabel sind jedoch 100, demnächst sogar 200 kb/sec. möglich. Mein Nachbar betreibt beruflich ein kleines Büro, und er hat extra für mich einen Speedtest seiner Kabel-Deutschland-Verbindung gemacht. 50.000 kB/sec. kommen bei ihm meist an. Da mein 2-Jahres-Vertrag gerade ausläuft, war der Wechsel zu [Kabel Deutschland] eine Entscheidung, die keiner Diskussion mehr bedurfte.

Im KD-Shop Möllmann wurden meine Fragen beantwortet, und wie ich heute sagen kann, kompetent und ehrlich. KD sorgt für die „Ertüchtigung“ des Kabelanschlusses und die Verkabelung im Haus. Das ist mit der Einrichtungsgebühr abgegolten. Ich wurde darauf hingewiesen, dass das automatisch zugebuchte Sicherheitspaket innerhalb einer kurzen Frist gekündigt werden kann/sollte/müsse. (Mittlerweile sind solche Automatiken verboten.) Wenn schon ein TV-Kabelanschluss vorhanden ist, können keine Bundle-Verträge gemacht werden, sondern Internet und Telefon müssen in einem gesonderten Vertrag (mit eigener Vertragsnr.) hinzugebucht werden. Zu den jeweiligen Preisen kommt also die alte TV-Kabelgebühr noch hinzu. Das muss man bei einem Wechsel berücksichtigen.

Meine bisherige Fritzbox 7270 soll als WLAN-Router und Telefonanlage weiter ihren Dienst tun, sodass bei KD lediglich der einfache Kabel-Modemrouter ohne WLAN gemietet wird. Also der ganz einfache Vertrag „Internet und Telefon 25“.