blue edition

Linux Mint statt Windows!

Der Medion Akoya E1210 in 2. Auflage einer Aldi-Aktion aus dem Herbst 2008 war mein „Dauerläufer“, der die Touren zwischen Business und Home mehrere Jahre lang klaglos bewältigt hat. Ich wollte ein Netbook, auf dem man ein DIN A4-Blatt in originaler Breite sehen kann und das eine Tastatur in halbwegs normaler Tastengröße hat. Da kam das Angebot für unter 400 € gerade recht, und die Testberichte holten den kleinen Medion (baugleich mit dem MSI Wind U100) rasch an die Spitze der Bestenlisten.

Es hat einen Intel Atom-N270 mit 1,6 GHz, wurde von mir auf 2 GB DDR2-667 Arbeitsspeicher aufgerüstet und hat die größere Festplatte mit 160 GB. Der 10″-Bildschirm (1024×600) ist matt und wird von einem Intel 945GME-Grafikchip angetrieben. Es gibt einen VGA-Anschluss, eine LAN-Buchse, 3xUSB 2.0, Kopfhörer- und Lautsprecherbuchsen und einen SD-Kartenslot. WLAN funkt mit 300 MBit, Bluetooth fehlt leider. Die Webcam (VGA) habe ich kaum benutzt.

Als er noch meinem Broterwerb diente, hatte ich ihm einen dicken 6-Zellen-Akku verpasst, der ihn hinten tüchtig emporgehoben hat, dafür aber auch 7-8 Std. durchhielt. Im Urlaub oder jetzt als Sofalaptop reicht der flache Akku, der aber nur 2 Std. liefert und ihn schön schlank und flach bleiben lässt mit seinen 1,14 kg Gewicht.

Mit Windows XP Home wurden alle beruflichen Standards erfüllt, und die großen Desktop-PCs im Büro und zu Hause wurden immer seltener angeworfen… Ein Switch machte dann den großen Monitor, das Keyboard und die Maus auch für den kleinen Liebling dienstbar (sehr praktisch). Diese Hardware-Dreierkombination nutze ich immer noch, auch am Nachfolge-Netbook.

Eine praktische Dicota-Tasche mit vielen Einzelfächern komplettiert das mobile Büro für alle Dinge, die man da so braucht. Fast 5 Jahre lang waren wir ein starkes Gespann. Mein Medion E1012 hat keine Probleme gehabt oder gemacht!