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Das Abenteuer Owncloud

Ob ich mich mittelfristig ganz von Windows trenne hängt davon ab, wie ein Smartphone-Sync des Kalenders und der Kontakte mit meinem Netbook vonstatten geht. Bisher habe ich mit Birdie-Sync direkt zwischen den Geräten via WLAN synchronisiert. Das kostet zwar ca. 20 EUR, aber die einmalige Investition lohnt sich sehr. Thunderbird/Lightning auf meinem PC/Netbook und Android 4.2 auf meinemHuawei Y300 waren ein effektives Paar.

Unter Linux schien das fast unüberwindlich, und wenn, dann derart umständlich, dass für einen Linux-Laien kein praktikabler Weg vorhanden ist. Es gibt keine Android-App, die auf Thunderbird/Lightning zugreifen kann. Diese Frage wurde im Netz bereits mehr als 1001 Mal gestellt.

Aber es geht doch, und zwar mit der Einrichtung einer eigenen Owncloud, die als Kalender- und Adressen-Server dient. Bei mir, wie gesagt, Betriebssystem-Laien, hat das inkl. all einige Feierabende gebraucht, aber das Endergebnis ist durchaus zufriedenstellend. Alles ist gut, mein Kalender und meine Kontakte werden mit meinem Smartphone synchronisiert, und das sogar ohne Birdie-Sync (was ohne Windows ja eh kein Ding mehr wäre). Schneller kommt man zum Ziel, wenn man Kalender und Adressen sowieso bei (s)einem externen Server hostet, aber Google u.a. will ich nicht. Also die eigene Privat-Cloud! Ob das auch auf einer an die Fritzbox angeschlossenen Festplatte über „my fritz“ funktioniert, habe ich nicht ausprobiert. Ich meine als klassischer Server lasst sie sich nicht so betreiben.

In den folgenden Blogs werde ich die einzelnen Schritte beschreiben, die ich gegangen bin. Viel Erfolg beim Nachmachen!