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Linux Mint Mate und die Grenzen

Linux Mint Mate ist eine gute Alternative, vor allem für Win(XP)-Umsteiger, und es ist etwas ressourcenschonender als Ubuntu mit Cinnamon (wobei mittlerweile beide Kombinationen möglich sind: Ubuntu Mate oder Mint Cinnamon, das halt mehr grafischen Schnickschnack bietet).
Nur: Wegen einer Anwendung (neuerdings auch bei PCs „Apps“) kann ich auf Win nicht verzichten:

  • Mein Homebanking mit Volks-/Raiffeisenbank-Cyberjack-Kartenleser geht grundsätzlich nicht auf Linux, weil das Kartenlesesystem ein VR-spezielles ist [mehr dazu hier].
    Ab und zu komme ich also nicht darum herum, im Bootloader Win auszuwählen, was ich durchaus lästig finde. Eigentlich schade, für nur einen Anwendungsfall. Den Hype um Win 10 lasse ich gemächlich an mir vorbeilaufen. Ja, ich werde upgraden, wenn’s denn da ist. Mein Acer Aspire One 756 Netbook wird es schlucken, es braucht ja sogar weniger Power und Festplattenplatz als Win 8.1.

Inzwischen habe ich Wine installiert, diese Windows-Tarnung für Linux. Die portable Version von IrfanView läuft damit problemlos auch unter Linux Mint Mate, sodass es auch auf einem völlig Windows-freien Netbook funktioniert. Andere portable Windows-Apps werden somit auch für Linux interessant.

Meine Homebankingsoftware läuft vielleicht auch mit Wine, aber das auszuprobieren traue ich mich nicht, denn die Sicherheitsfragen und das Cyberjack-Problem unter Linux sind mir doch zu ungeklärt.

P.S. 24.04.2019: Homebanking (VR-Networld) läuft nicht unter Wine. Inzwischen haben die Banken den Cyberjack zum Scheckkartenlesen wieder abgeschafft und das Double-Security-Verfahren (wie beim Bezahlen mit Kreditkarte) per TAN mit Handy-SMS für ihre Browser-Präsenzen eingeführt. Das geht selbstverständlich auch unter Linux.

Ansonsten: für Linux Mint Mate, mit Softmaker-Office (weil es das auch für Android gibt: Ein voll kompatibles Office für alle gebräuchlichen Betriebssysteme)!