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Mein Xiaomi Redmi Note 8 Pro-Blog

Hauptgrund für ein neues Smartphone 2020: Der über fünf Jahre Fortschritt doch sehr magere Speicherplatz des Vorgängermodells [Samsung Galaxy J5/2015]. Viele Apps ließen sich nicht auf die 64-er Speicherkarte verschieben, und bei Aktualisierungen musste dies immer wieder neu gemacht werden. Das heißt, dass der verbleibende Platz auf dem Systemspeicher immer wieder zu klein wurde, um Aktualisierungen überhaupt noch heruntergeladen zu bekommen.

Und klar: Auch Prozessoren, Kamera und weitere Systemspezifikationen werden ständig weiter entwickelt. Nun gibt es inkl. Speicherkarte 32-fache 256 GB. Dennoch werde ich kein Smartphone-Spieler, und mit Videos arbeite ich wenig. Die Kameraleistung finde ich überragend, kein Vergleich zum Vorgänger, und die „richtige“ Reporterkamera bleibt nun immer öfter zu Hause… Auch die Akkulaufzeit ist top. Eigentlich muss ich nicht jede Nacht aufladen. Heute z.B. hat das Redmi Note 8 Pro keine 10 % verbraucht.

Ansonsten ist [das Portfolio des Redmi Note 8 Pro] ähnlich wie beim Samsung Galaxy J5. Auch ein NFC-Chip ist wieder onboard. Darauf lege ich Wert, obwohl meine Raiffeisenbank immer noch nicht das Zahlen mit dem Handy erlaubt – unglaublich im Jahr 2020! Das neue Smartphone ist ebenfalls mittelpreisig. Electronic4you in Linz [aber mit deutscher Kundenbetreuung] wollte 218,00 € inkl. Versand haben. Der Versand aus Österreich hat sogar nach der Grenzschließung wegen Corona ohne Verzögerung geklappt!

Wermutstropfen: Mein geliebtes externes Theme mit der rotierenden Erdkugel läuft auf Android 10 nicht mehr meiner alten full Version. So nehme ich halt „Earth HD free Edition“. Die Optionen sind sowieso Spielkram. Und die Koppelung mit [meiner Smartwatch] klappte erst nach deaktivieren aller Energiespar-Einstellungen für diese App, was ja durchaus Sinn macht. Da das „System Pebble“ auch schon Geschichte ist, wird es wohl keine Updates mehr geben. So ist das mit moderner Elektronik: Nach drei bis fünf Jahren sind Hardware und Software hoffnungslos veraltet. Dasselbe Schicksal ereilt nun auch die längst überholte Version meiner Owncloud. Der Terminkalender synchronisiert nicht mehr. So muss ich in den sauren Apfel beißen und zum Google-Kalender wechseln. Zum Glück betrifft das meine Kontakte nicht.

Was ich gar nicht mag: Die bei der Inbetriebnahme immer wieder angemahnte Registrierung bei der Xiaomi-Cloud in China! Damit dann zusätzlich zur Datenkrake Google auch dort noch alle meine Kontakte, Fotos, Dokumente und Inhalte gesammelt werden. Das ist bestimmt auch ein Grund für die günstige Preisgestaltung. Ein externer Sync mag ja bei Verlust hilfreich sein, aber Backups lege ich doch lieber auf meinen eigenen Speichern an. Auch Google lauert immer wieder nach mehr Daten. Es lohnt sich, das alles zu deaktivieren, soweit möglich und sinnvoll. Dazu muss man ganz schön tief in die Niederungen des Kontos runtersteigen. Aber Google macht’s möglich, nach der neuen DSGVO und einigen schmerzhaften Gerichtsurteilen.

Also Sim- und Speicherkarte rein und loslegen: Das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen! Wenn man nicht aufpasst, hören diverse Sprachassistenten alles mit. Es heißt dann immer: „…damit wir Ihr Nutzererlebnis noch besser machen können“ – damit landet man dann in einer Werbe- und Informations-Blase, die nur den eigenen Horizont bedient – und formt, ohne dass man es merkt! Ich bin daher bekennender Facebook- und WhatsApp-Verweigerer. Ich schreibe eMails locker auf dem Smartphone und hänge auch mühelos Bilder dran. Warum das mit Messengern angeblich einfacher sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Man muss halt einmal das entspr. Nutzerkonto einrichten – bei FB und WAP etwa nicht?

Im [Zubehör-Blog] gibt’s noch Infos über die Zubehörteile, die mein Smartphone noch etwas aufpeppen.

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