blue edition

Kenwood KDC-BT 61 U

Frank und Dirk vom [Forumshändler!] haben mir also das [Kenwood KDC-BT 61 U] eingebaut – ich wollte zum Ersten in meinem Polo 6R ordentlich telefonieren können, ohne den [umständlich-teuren Zusatzkrams von VW].
Zum Zweiten hat dieses neue Radio bereits ein „kleines“ DSP integriert, das natürlich auch auf seine Tauglichkeit hin getestet werden muss.
Da dran kam das ja in vielen Fahrzeugen bereits hochgelobte und vom Store gerne verbaute [Eton POW 160 Compression],
und natürlich die in Bünde zum Qualitätsstandard gehörende volle Türdämmung, die für „echten“ Klang sorgt und dabei nicht nur jegliches Vibrieren und Scheppern von Bauteilen an der Karosserie verhindert, sondern vor allem Frequenzlöcher durch gegenläufiges Schwingen der Luftsäule hinter den Boxen.
Ach ja, und Radio hören wollte ich auch noch, und zwar nicht nur Verkehrsfunk oder zeitweise das in der Sektor-Exklave Osnabrück sehr gut zu empfangende WDR 1Live, sondern auch WDR 3 und ndr kultur – ich hör nämlich gerne Musik von Ba-rock bis Rock.


Schon der erste Eindruck auf der Rückfahrt von Bünde nach Osnabrück erfüllte alle Erwartungen an ein knackiges System mit „klarer Bühne“ (wie man im zu sagen pflegt…) und sehr direkter Durchhörigkeit der hellen Klänge. Meine Referenzmusik war Tschaikowskis „Ouverture 1812“ (Sieg der preußisch-deutschen-russischen Truppen über das napoleonische Heer), in der so ziemlich alles vorkommt, was ein Orchester zu Beginn des 19. Jhdts. aufbieten konnte – vom großen Chor über Streich- und Blasinstrumente, Schlagzeug, Glockengeläut – und Kanonendonner, letztere in Göteborg open-air und in Echtzeit aufgenommen. Ich muss schon sagen, in der Schlussphase fetzte es mir buchstäblich die Hosenbeine um die Waden und ich bekam echt Angst, ob die nigelnagelneuen Tieftöner das aushalten. – Sie haben es, ich hab das Stück aber bisher auch noch nicht wieder abgespielt… Orgelmusik mit sattem Subbass, den der alte Johann Sebastian so liebte, kommt ausdrucksstark und sehr transparent in den Klangfarben mit den anspruchsvollen Tonfrequenzmischungen dieses Genres rüber. Chormusik, besonders von Chören, die so wunderschön leise singen können wie der [Osnabrücker Jugendchor], ist mit den Etons einfach ein Genuss!

Der Radioempfang ist wie erwartet tadellos und [kein Vergleich zum RMT 100]!
Die Bedienung des Kenwood BT61U ist fast selbsterklärend, wenn man sich einmal an die Menüstruktur gewöhnt hat, was aber durch die Kurz-Bedienungsanleitung sehr gut gemacht ist. Ich brauchte nur einmal nachzugucken, wie die Lieblingssender gespeichert werden. (Wäre ich eher auf die Polo6R.info-Community gestoßen, hätte ich die Ausgabe von über 300€ für das VW-Teil in die jetzige Soundlösung investieren können!) Der blanke Klavierlack passt nicht so ganz in [das matte Drumherum] – naja…
Lustig in der Bedienungsanleitung ist der Punkt „USB-Frontanschluss: ja – an der Rückseite“…! Die Kabellösung hat aber den Vorzug, dass man sich die Buchse wer weiß wohin legen kann. Ich hab mich für den kurzen Weg ins nun freie untere Fach entschieden.

neu: Kenwood KDC-BT 61 U
alt: VW RMT-100

Zum Muckehören werde ich jetzt wohl öfter meinen Polo aufsuchen!
Ihr werdet bestimmt nach den Kosten fragen: Teile inkl. Dämmmaterial ca. 500€, Genaueres könnt ihr im Forumsshop (Link s.o.) nachgucken, Arbeitslohn ca. 200 €, Frank und Dirk waren nach 2 Std. fertig. Konfiguration und Ausführung sind von höchster Qualität und ich bin froh, dass ich das nicht selbst zusammengefiddelt hab, was vielleicht auch möglich gewesen, aber bestimmt nicht so exakt ausgefallen wäre (z.B. das kleine drehbare Mikro ganz oben am A-Holm!).

Fazit:

[Im nächsten Posting geht’s weiter]!

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