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Mein Trekstor Primebook C13-Blog

Mein [Acer Aspire One 756] mit Linux Mint Mate (z. Zt. 18.3) ist wirklich ein Dauerläufer! Seit 2012 läuft es Tag für Tag viele Stunden, und auch mobil auf Konferenzen ist es sehr praktisch. Der kleine 10-er Monitor bildet ein DIN A4-Blatt in seiner Breite korrekt ab (ich hab ja noch auf Schreibmaschine gelernt…). Zu Hause ist ein 1920×1080-Bildschirm dran und ein externes Keyboard. Ich erledige damit meine semiprofessionelle Webmasterei und einige einfache Grafik-Sachen. Zocken und Videos mache ich nicht.

Warum dann also noch ein weiteres Netbook? Im Wohnzimmer fand ich ein günstiges Aldi-Tablet mit Android nicht so pralle, denn das On-Sein in Foren macht damit keinen Spaß, und auch kleine berufliche oder Hobby-Sachen sind ohne Tastatur gar nicht oder nur schlecht machbar.

Da kommt ein günstiges Convertible gerade richtig: Das Trekstor Primebook C13 (also etwas größer als mein Acer) von [notebooksbilliger], wo ich schon etliche Geräte (auch Weiße Ware für meine Küche) gekauft habe. Es ist schick (nein, kein Apple, aber nahe dran), super verarbeitet, schön dünn, (Gesamteindruck: 2), und es läuft mit einem super kleinen 12 V-Netzstecker!

Foto: Trekstor

Ich habe es mit einer kurzen M.2 2242 SSD 256  gekauft, die sich leicht in den dafür vorgesehenen Klappenslot auf der Rückseite einbauen lässt. (Stattdessen ist es auch mit LTE-Karte erhältlich.) Mit dem mitgelieferten Acronis-Tool kann man das installierte Windows 10 von der etwas lahmen eingelöteten 64-er-MMC auf die SSD migrieren, was tadellos funktioniert und das Gerät etwas flotter macht.

Aber: Win nutze ich eigentlich schon lange nicht mehr. Als ich feststellen musste, dass das Trekstor Primebook mit Windows sozusagen gebrandet ist, habe ich ein entsprechend langes Gesicht gemacht… Meine Nachfrage beim sehr guten und kompetenten Trekstor-Support ergab dann hochoffiziell: Ein alternatives Betriebssystem sei trotz der UEFI-Bios-Optionen nicht installierbar – die Preiskalkulation als „Volksnotebook“ sei von der Bindung an Microsoft-Konditionen abhängig gewesen. Ein doch saurer Apfel für mich als End-Anwender! Und das „Arbeiten“ mit Win 10 mag ja ganz interessant sein, richtig Spaß hat es mir jedoch nicht mehr gemacht, vor allem das Hin- und Her-Wechseln-Müssen zwischen zwei ziemlich verschiedenen Computer-Welten und die unsägliche Update-Praxis von Microsoft.

Da ich ja ein seit langem zuverlässiges Linux-System nutze, wurde das neue Primebook C13 daher erstmal ein Spielzeug für Installationsversuche von Linux-Betriebssystemen. Signifikant dabei war, dass immer das Keyboard und das Touchpad ihren Dienst versagten, manchmal auch der Monitor. Nur mit angeschlossenen externen Geräten (Monitor, Keyboard, Maus) konnte ich die Installationsmodi bedienen. Um das Primebook quasi als PC zu nutzen, würde das ausreichen, macht aber natürlich ein Convertible sinnlos, und der MMC-Speicherchip ist dann keine wirklich gute Lösung.

Das Primebook muss mobil nutzbar sein, mit Monitor, Keyboard und Touchpad! Der Touchscreen ist unter Linux eh ein kleines „Bonbon“. Mit Linux Mint Mate in der neuen Version 19.0 Tara zeichnete sich eine Lösung ab, über die ich hier berichte. Viele Wochen Suchen im Netz und Herumprobieren nahm das in Anspruch, denn: ich bin kein Programmierer. Ich bin ein relativ ahnungsloser User, der Linux immer noch recht unfreundlich findet, aber mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen im Terminal von den netten   zurechtkommt. Win ist da doch einfacher zu bedienen. Allein das Entpacken und Installieren einer komprimierten Archivdatei habe ich auch nach Jahren nicht begriffen und es misslingt mir immer noch… Zum Glück ist Vieles mittlerweile als .deb-Archiv zu bekommen, das man auch nur anzuklicken braucht.

Herzlich willkommen also in meinem Blog über das schicke [Trekstor Primebook C13]
und funktionierendem Monitor, Keyboard, Touchpad und sogar Touchscreen!

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