blue edition

Startzeitvergleich

Nun läuft mein Trekstor Primebook C13 für den Normalbetrieb korrekt und flüssig. Das System habe ich auf dem eingelöteten MMC-Chip eingerichet. (P.S. 17.04.2019: Zeigte nach einiger Zeit Ausfälle. Neueinrichtung komplett auf der 256-er M.2-SSD.) Er wurde automatisch in zwei Partitionen geteilt, eine kleine 512 MB für EFI und der Rest für Linux Mint 19.0 Mate. Auf der 256-er M2-SSD befindet sich /home. Alle mit GPT formatiert. Eine Auslagerungspartition ist offenbar gar nicht erst angelegt worden. (Häufige Schreibvorgänge sind für SSDs ja auch nicht so vorteilhaft.)

Wenn alles zufriedenstellend läuft, schaue ich noch bei
[https://sites.google.com/site/easylinuxtipsproject]
rein und setze die Tipps um, die mir für meinen Betrieb sinnvoll erscheinen. Es geht vor allem darum, SSDs und Speicherchips vor Schreib- und Löschzugriffen durch das System und Firefox zu schonen.

Durch meinen System-Zwang auf dem MMC-Chip dauert die Startphase vergleichsweise lange:

Primebook C13 auf 64-er MMC:
Bis zum Willkommensbildschirm: 49 Sec,
arbeitsbereit: 1 Min. 10 Sec.

Aspire One 756 mit 128-er SSD:
Bis zum Willkommensbildschirm: 24 Sec,
arbeitsbereit: 46 Sec.

Das ist ein doch fühlbarer Unterschied. Mein Aspire One hat nur die halbe Prozessorleistung neuer Geräte. Da es mir nicht auf Performance ankommt, werde ich es beim Primebook C13 dabei belassen. Das Linux-System vollständig auf der M2-SSD-Karte zu installieren, ist anscheinend empfehlenswert, auch weil es im Vergleich zu Windows bei weitem nicht so viel Platz beansprucht. Der MMC-Chip kann dann komplett formatiert werden und als Zusatzspeicher genutzt werden. Nach Neuaufsetzen des Betriebssystems habe ich es so gemacht.

Primebook C13 auf 256-er M.2-SSD:
Bis zum Willkommensbildschirm: 33 Sec,
arbeitsbereit: 51 Sec.

Sehr viel flotter als unter Win geht übrigens bei beiden Netbooks das Herunterfahren vonstatten!