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Mein Acer Travelmate Spin B3-Blog

Der Nachfolger als Haushalts- und Sofanetbook wird aufgrund seiner Möglichkeiten auch für Homechurch und Homeoffice Verwendung finden. Ich habe mich für das „Schüler-Notebook“ von Acer entschieden, weil es robust ist und eine solide Basis-Konfiguration hat. Ein Intel Pentium Silver Quad-Core „Gemini Lake“ bietet gelindes Tempo, und der Arbeitsspeicher ist auch schon mit 4 GB ausreichend für mein geliebtes Linux Mint 20.1 Mate. Die Samsung NVMe-SSD ist mit 128 GB für mehrere Betriebssysteme allerdings etwas knapp bemessen und wird vielleicht mal gegen eine 256-er ausgetauscht. Aber der Micro-SD-Kartenslot schluckt ja mittlerweile Speicherchips, die ebensoviel und mehr Kapazität fassen. Also dass die ersten Testberichte die Gesamtleistung als „eher mau“ bewerten, kann ich so nicht sagen – sie sind für die Zielgruppe völlig okay!

Dafür punktet das Convertible mit super Hardware-Eigenschaften, trotz seines „konservativen Aussehens“ mit seinem breiten Displayrand:

• Es kommt im DIN-A4-Format daher (ist also gut zu verstauen in Taschen, Rucksäcken oder Fächern),
• es ist mit weichem Rand leicht fallgeschützt und entspricht dem robusten Militär-Standard – falls sich mal ein Kind draufsetzt … ,
• es hat unten zwei Auslauföffnungen, falls mal ein Getränk die Tastatur benetzen sollte,
• mechanisch gesicherte Tasten,
• automatische Tastaturabschaltung im Tablet-Betrieb (auch mit Linux),
• im Gerät zu verstauender Aktiv-Stylus,
• je nach Aufstellungsmodus zwei Webcams, am Display mit Abdeckschieber,
• seitliche Ladezustandsanzeige (bei offenem Deckel),
• gute Anschlussmöglichkeiten inkl. RJ45-LAN und „normalem“ HDMI,
• günstige Ersatzteile.

Mein Vorgängermodell hatte ein kleines, bequemes 12 V-Steckernetzteil (auch für den Betrieb im PKW interessant). Dieses Gerät läuft mit 19 V, ein [Acer-Steckernetzteil] habe ich in den Niederlanden entdeckt.

Ausgesprochen gut ist die Akkulaufzeit von bis zu echten 12 Std., sofern man sich an die Startempfehlung hält, mindestens drei Mal den Akku ganz leerlaufen zu lassen und ohne Betrieb wieder aufzuladen, was eine gute Stunde dauert. Ich betreibe das Netbook im Gegensatz zu früher fast nur per Akku. Für die Flexibilität im Haushalt ist das ein echtes Plus.

Zur „konservativen“ Spezifikation gehören das spiegelnde Display (ließe sich mit einer matten Folie beheben), die Dicke mit gut 2,3 cm (sonst wären HDMI- und LAN-Buchse kaum möglich) und das Gewicht mit knappen 1,5 kg. Ein „Minus“ oder „contra“ würde ich dafür aber nicht vergeben. Ein Akku für einen ganzen Tag kann nicht hauchdünn sein.

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