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Move & Fun contra Maps & More

Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 7. Juli 2018, 15:45
von Motetus
Eine aufs Smartphone outgesourcte Navigation u.a. Fahr- und Motordaten erspart teure Autohersteller-Produkte. :top: Für den Citigo und den Up (und den Mii) gibt es spezielle Apps, die sich nur geringfügig voneinander unterscheiden. Dennoch habe ich :skoda: - Move & Fun wieder deinstalliert: Das Navi (angeblich TomTom) wird auf dem kleinen, im Querformat übrig bleibenden Restbildschirm schlecht dargestellt, weil zu groß. Zudem ist bei mir der Richtungspfeil öfter aus der Anzeige rausgewandert, sodass ich die Karte mit dem Finger „nachschieben“ musste. Das geht gar nicht beim Fahren! Tja und aus diesem „Drive Green“-Dings werde ich überhaupt nicht schlau. In den Bedienungsanleitungen findet man nichts darüber.

Daher hab ich es mal mit „Maps & More“ vom :vw: -Up aus dem Playstore versucht. Die Koppelung über Bluetooth ging problemlos, und die App greift auch auf alle Citigo-Funktionen zu. Das Navi ist angeblich von Garmin, mir gefällt es besser. Und noch ein Pluspunkt geht an die Up-Version: Der „Think Blue Trainer“, doch darüber mehr im nächsten Posting.

Aber viel lieber nutze ich mein „richtiges“ Navi von Here!we go, das ursprünglich von Nokia entwickelt wurde und von einigen Premium-Automarken eingesetzt wird. Es ist kostenlos, das Kartenmaterial kann ans eigene Streckenprofil angepasst werden (man muss also nicht ganz Europa installieren), und es wird automatisch upgedatet, was bei Škoda und VW so nicht der Fall ist. Außerdem kann man es auf die SD-Speicherkarte verschieben. Hier sehe ich auch mein reales Tempo (ca. 8-10 km/std über dem Tacho-Wert). Touren kann man am PC/Laptop vorbereiten [http://here.com], nach Registrierung werden die Angaben mit dem Smartphone synchronisiert.

[Fortsetzung im nächsten Post.]

Think Blue Trainer

Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 8. Juli 2018, 14:02
von Motetus
Die App „Maps & More“ vom VW-Up hilft auch beim Einüben ökologischer Fahrweise, allerdings für mein Empfinden viel besser als die App „Move & Fun“ von Škoda. Auf jeden Fall ist sie einigermaßen selbsterklärend. Wer es genau wissen möchte, muss [in die Bedienungsanleitung vom VW-Passat gucken], dort werden die Symbole aufgeführt. Allerdings sind sie nicht anklickbar und es gibt auch nichts „zu wischen“.

Bild
Links wird der „Blue-Score“ angezeigt. Je mehr er sich 100 nähert, je wirtschaftlicher die Fahrweise. Rechts wird der Durchschnittsverbrauch ab Start angezeigt. Der große Kreis in der Mitte sollte möglichst längliche blaue Segmente anzeigen. Im Mittelpunkt poppen Trainer-Ergebnisse auf.

Was ich jetzt schon sagen kann: Mein hoher Spritverbrauch von 6 l kommt vor allem durch mein Beschleunigungsverhalten und durch die Klimaanlage zustande. Hier kann ich also dran arbeiten. 75 PS und drei Zylinder sind eben weniger als die 90 PS mit vier Zylindern, 1600 ccm und DSG7 [meines vormaligen Polos]. Und „AC‟ muss auch nicht ständig laufen, vor allem bei nicht weniger als 2 Grad unter den Außentemperaturen. Außerdem sollte ich mir angewöhnen, meinen Blauen so viel wie möglich rollen zu lassen -- so wie ich es von meinem noch früheren [Golf-Ecomatic] gewöhnt war!

Dessen Start/Stop-Automatik war ans Gaspedal angekoppelt und führte zum „Segeln‟ mit ausgeschaltetem Motor und ohne Motorbremswirkung während der Fahrt: bei mir reale 4,2 l Diesel auf 100 km im Stadtverkehr! Schade, dass VW das nicht weiter entwickelt und sich lieber dem Technik-Mainstream der Konkurrenz angepasst hat – denn das hätte mit den neuen TDI-Motoren zu einem echten 3 l-Auto geführt, und vom reduzierten Schadstoffausstoß ganz zu schweigen...

Der „Drive Green‟ Trainer vom Škoda „Move & Fun‟ will auch die Fahrwirtschaftlichkeit anzeigen, aber er hat ein eher verwirrendes Layout, wie ich finde, das sich nicht selbst erklärt. Daher ist die VW-Up-Version der eindeutige Sieger.

Ladekantenabdeckung

Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 11. Juli 2018, 21:22
von Motetus
Bei Getränkemarkt-Besuchen ist das Verladen von Getränkekisten eine sportlich effektive Kraftausübung, besonders weil ich den tiefen Ladeboden nutze. Aber die bei mir blau lackierte Kante ist dennoch eine Problemzone. Kratzer und Macken sind vorprogrammiert. Abhilfe schafft die „Ladekantenabdeckung Artikelnr. 07704“ für den Citigo AA (ab 2012) aus mattschwarzem Plastik von [Milotec]. Ihre Enden sind besser angepasst als das ähnliche Modell für den VW-Up, das noch einige Lack-cm offen sichtbar lässt und die Schlosspartie mit unpraktischen Hohlräumen umgibt. (Die Fotos zum Vergrößern anklicken.)

ladekante1.jpg
vorher
ladekante5.jpg
nachher

Für den Einbau muss nichts gebohrt oder geklebt werden. Die neue Ladekante wird einfach unter den Schlosszapfen der Heckklappe geschraubt, und ihre Enden verschwinden unter dem vorhandenen Plastikrahmen der Heckklappen-Öffnung. Dafür die Schrauben mit einem 8-er Innensechskant oder Torx lösen und den ganzen Schlosszapfen entfernen.

ladekante2.jpg

Zusätzlich zur Gebrauchsanleitung habe ich noch die Netzhalterhaken abgeschraubt (ebenfalls Torx, 2-er), um den Plastikrahmen der Heckklappenöffnung besser anheben zu können, denn die Ladekantenabdeckung muss darunter geschoben werden. Mit einigem Kraftaufwand geht das jedoch.
Sie muss erstmal ziemlich weit hineingeschoben werden, denn an der anderen Seite wird die Aktion wiederholt.

ladekante3.jpg
Das Ende der Ladekante muss unter den Plastikrahmen geschoben werden.

Ist der Ladekantenschutz unter den Rahmen mittig ausgerichtet, kann der Schlosszapfen wieder angeschraubt werden. Ebenso die beiden Netzhaken.

ladekante4.jpg
So muss es aussehen.

Fertig! (ca. 30 Min.) Nun kann auch mal eine schwere Last notfalls erstmal vorsichtig abgesetzt werden, bevor sie im Kofferraum verschwindet. :top:

„Fit im Auto“

Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 16. November 2018, 22:20
von Motetus
Das hatte ich mir vorgenommen, wenn's auf die 70 zugeht...! (nächstes Jahr) Eine freiwillige MPU ist nicht so einfach und kostet bissel. ADAC und Verkehrswacht machen das modifiziert kostenlos (ohne das medi-Programm). Augenarzt und HNO lasse ich eh regelmäßig machen. Also das Fahrsicherheitstraining für Senioren! Ich muss auf die Warteliste (gutes Zeichen!).

Nach ½ Jahr klappte es dann. 10 Teilnehmer/innen, 2 Fahrlehrer, 1 Polizistin und 1 Moderator vom Landkreis für die Verkehrswacht kümmerten sich einen halben Tag lang um uns. Etwas enttäuschend war das Kurzreferat der Polizei über neue Verkehrszeichen. Fragen wagte kaum jemand zu stellen (da könnte motivationsmäßig noch dran gearbeitet werden). Enttäuschend war auch der „Hütchenparcour“. Wir sollten nur ein bisschen Bremsen bei aktiver Lenkung ausprobieren, um ein Gefühl für das ABS und weitere moderne Assistenzsysteme zu bekommen. Einen Schleuderparcour mit nassem Asphalt gab es nicht – das ist auch wohl nur auf besonderen Plätzen möglich. Da hatte ich zuviel erwartet.

Wir wurden in 2 Fünfergruppen aufgeteilt, die mit den Fahrlehrern auf Tour gingen. Alle Insassen bekamen Hinweise des Fahrlehrers zum Bewerten des jeweiligen Fahrers/der Fahrerin. Am Ende der 20-minütigen Tour durch einen Kurort füllte der Fahrlehrer einen Bewertungsbogen aus und zog ein Fazit. Ich bekomme alle Punkte, bin also 100%-ig „fit im Auto“ – erstmal. In fünf Jahren geh ich wieder hin.

Statistisch ist es so, dass Senioren/innen nicht unfallanfälliger sind als Jüngere. Unser Fahrlehrer erzählte, dass er in all den Jahren, in denen er bei „Fit im Auto“ dabei ist, ein Mal eine Fahrt abgebrochen hätte, weil der Fahrer nervlich völlig überfordert war, und ein anderes Mal der Fahrerin geraten wurde, nicht mehr Auto zu fahren. Alle anderen hätten die erforderliche Punktzahl erreicht, oft auf sehr gutem Level.

Also liebe Kollegen/innen gegen 70: Lasst Euch gesundheitlich und fahrtechnisch prüfen! Letzteres tut überhaupt nicht weh. Ihr tut Eurem Selbstbewusstsein etwas Gutes und vermeidet vor allem, andere in Gefahr zu bringen!