Kabel Vodafone

Mein Acer Aspire One 756 mit Linux Mint 18.3 Mate
hat den großen Desktop-PC komplett abgelöst
und Win 8.1 ohne Nachfolger verabschiedet.

Mein Trekstor Primebook C13
läuft mit Linux Mint 19.0 Mate!

Mein Medion Akoya E1012 (Bj. 2008)
bekommt mit Linux Mint Mate noch ein second Life!

Kabel Vodafone

Ungelesener Beitragvon Motetus » Freitag 5. Dezember 2014, 23:19

Ich war zwar seit der Liberalisierung des Telekom-Marktes einer der ersten Kunden unserer lokalen Telefongesellschaft [osnatel], aber auch nach der kompletten Sanierung unserer Straße inkl. der Energie- und Abwasserleitungen wurde für Telekommunikation kein neues Kabel gelegt, schon gar nicht Glasfaser. So gibt es bei uns weiterhin nur 6.000 kB/sec. an maximaler Übertragungskapazität für DSL.

Übers TV-Kabel sind jedoch 100, demnächst sogar 200 kb/sec. möglich. Mein Nachbar betreibt beruflich ein kleines Büro, und er hat extra für mich einen Speedtest seiner Kabel-Deutschland-Verbindung gemacht. 50.000 kB/sec. kommen bei ihm meist an. Da mein 2-Jahres-Vertrag gerade ausläuft, war der Wechsel zu Kabel Deutschland eine Entscheidung, die keiner Diskussion mehr bedurfte.

Im KD-Shop Möllmann wurden meine Fragen beantwortet, und wie ich heute sagen kann, kompetent und ehrlich. KD sorgt für die „Ertüchtigung“ des Kabelanschlusses und die Verkabelung im Haus. Das ist mit der Einrichtungsgebühr abgegolten. Ich wurde darauf hingewiesen, dass das automatisch zugebuchte Sicherheitspaket innerhalb einer kurzen Frist gekündigt werden kann/sollte/müsse. (Mittlerweile sind solche Automatiken verboten.) Wenn schon ein TV-Kabelanschluss vorhanden ist, können keine Bundle-Verträge gemacht werden, sondern Internet und Telefon müssen in einem gesonderten Vertrag (mit eigener Vertragsnr.) hinzugebucht werden. Zu den jeweiligen Preisen kommt also die alte TV-Kabelgebühr noch hinzu. Das muss man bei einem Wechsel berücksichtigen.

Meine bisherige Fritzbox 7270 soll als WLAN-Router und Telefonanlage weiter ihren Dienst tun, sodass bei KD lediglich der einfache Kabel-Modemrouter ohne WLAN gemietet wird. Also der ganz einfache Vertrag „Internet und Telefon 25“.
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Gute Wahl

Ungelesener Beitragvon Motetus » Donnerstag 27. August 2015, 20:59

Einige Monate sind nun rum, und meine Kombi aus Fritzbox 7270 und dem KD-Kabelrouter Hitron CVE 30360 tut (auch ohne Bridge-Modus) klaglos ihren Dienst. Ganz selten gibt es mal Ausfälle und die Geräte laufen nach AUS-EIN wieder an. Ein einziges Mal war das KD-Kabelnetz anscheinend off. Wichtig ist, für Notfälle ein funktionierendes Handy im Haus zu haben, da das Telefonieren im Festnetz bei Strom- oder Kabelnetzausfall nicht mehr möglich ist. Antennenverstärker im Keller, Modem und Fritzbox brauchen jeweils Netzstrom. Die zweite Telefonnummer von KD ist bei der Einfachkonfiguration mit dem KD-Kabelrouter leider deaktiviert. Erst bei Miete der fritz-Kabelbox (5 €/mtl.) ist sie nutzbar. Der Routerzwang, den auch KD praktiziert, soll ja demnächst gesetzlich verboten werden. Solange lasse ich mein „running system“ unberührt.
kd-anschluss.jpg
zum Vergrößern anklicken!
Mit dem Handwerkerservice (von einer über 100 km entfernten Firma) bin ich sehr zufrieden. Die (orientalischen) Techniker haben das Erdungskabel zur Lochplatte und zur Kabelausgangsdose neu verlegt und dafür sogar neue Kabelrohre gelegt (ohne Zusatzkosten für mich). Außerdem haben sie zum Kabelverstärker noch eine professionelle Kabelweiche eingebaut, weil an der Wohnzimmerdose gar kein Internet gebraucht wird, sondern am Ende eines schon etwas betagten, aber nach Durchmessung datenübertragungsfähigen Kabels in die 1. Etage. Alles topp! Ich brauchte nur die Enddose selbst unter Putz zu legen, und mir wurde gezeigt, wie ich sogar noch erweitern könnte (mit Versetzung des Endwiderstands).

Für die Verbindung zwischen KD-Router und fritzbox nutze ich
1. fürs Internet ein kurzes, farbiges LAN-Kabel zwischen den LAN1-Buchsen beider Geräte (nicht die WAN-Buchse nehmen!)
2. fürs Telefon habe ich mir ein ebenso kurzes Telefonkabel (muss nicht abgeschirmt sein) selbst gecrimpt, und zwar mit einem RJ45-Westernstecker für die DSL/analog-Buchse der Fritzbox, dessen Pins 3+6 zu den beiden mittleren Pins des RJ11-Westernsteckers für die Fon1-Buchse des KD-Routers geführt werden. Die übrigen Pins und Litze bleiben unbelegt. Ein einfacher Klingeldraht würde auch genügen. Da es sich hier um Wechselstrom handelt, ist die Verpolung der beiden Drähte ohne Belang. Allerdings dürfen die beiden Stecker wegen der unterschiedlichen Pinbelegung nicht vertauscht werden. (Ein 11-er passt theoretisch auch in eine 45-er Buchse.) Das erspart mir den Kabelsalat des Y-Kabels der fritzbox, bei dem in diesem Fall der graue DSL-Zweig ungenutzt herumbaumeln würde.

Verschiedene Speedtests zeigen, dass die von KD versprochenen 25.000 b/sec. tatsächlich bei mir ankommen. Das ist schon ein erheblicher Fortschritt gegenüber den bisher max. 6.000 über Telekomleitungen. Das Telefonieren über TV-Kabel funktioniert auch ohne jegliche Aussetzer, Echos o. a. Einschränkungen. Die Kinderkrankheiten der Einführungsjahre gehören also der Vergangenheit an.

Insgesamt bin ich mit der Entscheidung für TV, Internet und Telefon via Kabel Deutschland sehr zufrieden und zahle obendrein 10 €/mtl. weniger (1 Jahr lang sogar 20 €).
Bild

Nachtrag 19.10.2016:
Vodafone hat Kabel Deutschland übernommen. Die Umstellung ist abgeschlossen. Alles funktioniert wie gehabt.
:bgr:
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Radio hören im Arbeitszimmer

Ungelesener Beitragvon Motetus » Freitag 28. August 2015, 08:17

Im Wohnzimmer wurde nichts verändert. Aus der alten Antennendose kommen jetzt Digital-TV und Kabelradio an einen (analogen) Radioreceiver. Digitalradio müsste ich über den Fernseher und den Aux-Eingang des Verstärkers laufen lassen. Da ich aber meist die örtlichen Kulturradios höre, brauche ich das nicht.

Nun habe ich aber für die Arbeitsplätze in der 1. Etage noch ein altes Radio-Schätzchen mit manueller Scharfeinstellung und Zeigeranzeige:
receiver.jpg
Es hat nur einen 300 Ω-Antennenanschluss. Die Problemlösung ist ein Adapter aus der Bucht mit entsprechendem Koax-Stecker (nicht Buchse!) für das Radio-Antennenkabel, den ich quasi in umgekehrter Richtung benutze:
antenne.jpg
Das 300 Ω-Kabelstück muss möglichst kurz sein, um nicht die terrestrischen Frequenzen einzufangen. Das Koaxkabel ist ja abgeschirmt, sodass die Kabelfrequenzen sauber durchkommen.

Als zweiten Schritt möchte ich die externen PC-Lautsprecher im Nebenzimmer an die Kabelschuhe für ein 2. Lautsprecherpaar anschließen. Dazu wird an der Rückseite meines Netbookständers unter dem DVD-Brenner eine kleine [Klinkensteckdose] angeklebt und ein [langes Audiokabel] (je Kanal 1 Litze+Abschirmung, der Klinkenstecker wird zum Direktanschluss an die Muffen des Verstärkers abgeschnitten) verlegt. Ein Loch in der Wand gibt es schon für ein LAN-Kabel. Mit einer aufgeklebten Heizungsrohrblende wird es „verschönt“:
durchlass.jpg
Die PC-Lautsprecheranlage kann ich nun durch Umstecken ihres Klinkensteckers wahlweise am Netbook oder an meinem Radioreceiver betreiben. :top:
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Internet-Radio

Ungelesener Beitragvon Motetus » Freitag 28. Oktober 2016, 17:01

Im Zeitalter von Internet-Radio und DAB+ möchte ich meinen schon etwas betagten [Pioneer F551]-Radiotuner in den Ruhestand schicken. (Möchte jemand ihn haben? info@motetus.de) DAB+ gibts in der drittgrößten Stadt Niedersachsens zwar immer noch nicht :hmhm:, aber wir sind ja geografisch (und kulturell sowieso...) eine Sektor-Exklave von NRW. Der DAB-Sender steht in unmittelbarer Nachbarschaft und liefert das Bundes-Mux und alle WDR-Programme. Dennoch werde ich es nicht nutzen, denn das Radioangebot von Kabel-Vodafone finde ich besser, weil vielfältiger. Den Rest liefert dann das Internet-Radio.

Die Entscheidung ist für die [Dual Radiostation IR3A] gefallen. Sie belegt den Tuner-Eingang meines [Denon PMA500AE]-Verstärkers. Sie kommt überraschend und angenehm klein daher:
Dual-1.jpg
Das Display strahlt übrigens nicht so blau wie auf dem Foto, sondern ist für die Augen erfreulich tiefschwarz. Die Sender-Logos oder Plattencover werden angezeigt (und nicht ständig durch ein Hersteller-Logo verdeckt).
Die Dual IR3A kann FM, Bluetooth, Spotify, Musik abspielen (z.B. direkt vom FritzBox Media-Server, ohne PC oder Windows) Internet-Radio und DAB+ (letzteres über die mitgelieferte Wurfantenne). Mit dem Internet verbindet sie sich nur über WLAN. Sie hat keine USB-Buchse (ist wegen Bluetooth und Mediaserver-Zugriff wohl auch entbehrlich) und kann nicht die digitalen Radioprogramme von Kabel-Vodafone wiedergeben (bzw. Vodafone will sein digitales Senderangebot nicht auf die FM-Frequenzen einspeisen). Da mir das FM-Senderangebot aber zusagt, kommt das (gut abgeschirmte!) Radio-Antennenkabel aus der Wanddose an die neue Radiostation.
Dual-2.jpg
Mit eingestecktem Antennen-Adapter.
Aber Achtung: Da es an dieser Seite auch eine Buchse hat, muss noch ein Adapter „Stecker/Stecker“ dazwischen. Dann klappt's. 75 Ω scheinen kein Problem zu sein. Die Dual IR3A schluckt die eigenen Kabel-Vodafone-Frequenzen ohne zu murren. DAB+ geht dann allerdings nicht, ist ja aber auch bis auf Weiteres unattraktiv, zumindest hier.

Die Einrichtung der Dual Radiostation geht mühelos und fix, wenn man sich an die Bedienungsanleitung hält. Im Standby zeigt sie Datum und Uhrzeit an. Die Bedienung erfolgt komplett über die Fernbedienung.

Ein Bonbon ist die App von UNDOK. Sie macht das Smartphone oder Tablet zur kompletten Fernbedienung, und zwar übers WLAN. Sie braucht daher keinen „Sichtkontakt“ zur Radiostation. Am Tablet ist die Bedienung besonders angenehm, weil auch die Belegung der jeweils 15 Sendertasten und die empfangene Senderliste gelesen werden kann. An der IR3A kann man nur einzelne Zeilen für die Sender durchscrollen und hat keine Übersicht.

Fazit: Ich finde die Dual IR3A gut! :top: Sie tut das, was ich möchte, sieht gut aus und ist solide verarbeitet. Unterschied zum ziemlich baugleichen DigitRadio 110IR von Technisat: Es gibt kein Multiroom-Streaming.
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Neue Fritz!Box 7490 am Kabelmodem

Ungelesener Beitragvon Motetus » Freitag 31. März 2017, 17:11

Neulich lief das Kabel-Internet 1½ Tage lang in unerträglichem Schneckentempo. Auf den Service-Seiten von Kabel-Vodafone und im [unabhängigen Forum] waren aber keine Hinweise auf Störungen. Mein Nachbar, aufgrund dessen Empfehlung ich zum Kabelanschluss gewechselt bin, hatte keine Beeinträchtigungen. Merkwürdig. Kurze Kontrolle der Verkabelung: Alle Stecker sitzen fest. Alle Verbindungsdaten im Kabelmodem und Fritzbox-Router waren o.k.

Vielleicht ist die Fritz!Box 7270 jetzt in die Jahre gekommen? Nach einigen Vergleichen mit anderen Routern haben wir uns für das immer noch meistgekaufte und aktuelle Spitzenmodell Fritz!Box 7490 entschieden, denn es hat ein Alleinstellungsmerkmal: USB 3.0! Ein günstiger Access-Point oder eine Kabelbox kommt daher nicht in Frage, auch nicht das Mietgerät von Kabel-Vodafone, das lediglich die 2. Telefonleitung als Bonbon aufweist.

Ich habe übrigens im Saturn-Kaufhaus die Fritz!Box 7490 zum Internetpreis (30 € Rabatt) bekommen. Fragen lohnt sich!

Der Austausch zu Hause war problemlos, sogar die Sicherungsdatei der alten 7270 konnte die neue 7490 komplett lesen, sodass viele Einstellungen bes. der Telefonie (Telefonbücher!) übernommen werden konnten.

Das WLAN ist jetzt schneller (was das Philips-Smart-TV freut), aber wir betreiben unsere Alltags-Laptops am Gigabit-LAN, das übrigens auch so schnell vom Hitron CVE-30360-Kabelmodem übernommen wird. Es läuft nicht im Brückenmodus, um es notfalls direkt benutzen zu können, was einige Tage lang übergangsweise auch super funktioniert hat.

Das [Y-Kabel der Fritzboxen für die Telefonie] benutze ich nicht, weil das eine Ende (für DSL) unbenutzt in der Luft rumbaumeln würde. Ich habe mir ein einfaches 4-adriges Telefonkabelstück selbst gecrimpt:
fritztelkabel.jpg

Am einen Ende ein RJ10-Stecker mit den Litzen 1grün, 2schwarz, 3rot und 4gelb, die am anderen Ende in einen RJ45-Stecker mit den Litzen (Achtung!) 1frei, 2gelb, 3rot, 4grün, 5frei, 6schwarz, 7+8frei münden. Nummerierung auf dem Foto von oben nach unten (Rasternase ist oben). Der kleine Stecker kommt beim Hitron-Kabelmodem in die Buchse TEL 1, der breite Stecker bei der Fritzbox in die Buchse DSL/TEL (wobei ja ein DSL-Anschluss gar nicht vorhanden ist). So funktioniert aber die Telefonanlage der Fritz!Box tadellos.

Die Datenübertragung zwischen beiden Geräten erfolgt jeweils über die Buchsen LAN 1 mit einem 1GB-Kabel (CAT 6 und aufwärts). Das muss in der Fritzbox eingerichtet werden („Anbieter: Vorhandener Zugang über LAN“). Sie nimmt sich in diesem Fall automatisch die IP-Nr. 192.168.188.1 und bekommt vom Hitron-Kabelmodem eine DHCP-Adresse zugeteilt. Bei beiden Geräten ist DHCP on. Beim externen Zugriff gilt natürlich die Hitron-IP-Adresse! Für weitere LAN-Geräte stehen also beim Router-Betrieb hinter einem Kabel-Modem nur drei Anschlüsse zur Verfügung, das muss bei der Planung berücksichtigt werden. Die WAN-Buchsen dürfen nicht benutzt werden.

Nachdem alles richtig angeschlossen war, stand selbstverständlich erstmal ein Firmware-Update auf das aktuelle 06.83 an. Alles ist gut!
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